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	<title>Veränderung Archive - Nannette Kessler</title>
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	<title>Veränderung Archive - Nannette Kessler</title>
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		<title>Selbst ist die Frau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nannette]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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<h2 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px"> Ein Spagat zwischen stark sein und um Hilfe bitten</h2>



<p>In einer Welt, in der das Idealbild der modernen Frau oft von Unabhängigkeit, Stärke und Selbstbestimmtheit geprägt ist, scheint der Spruch „Selbst ist die Frau“ aktueller denn je. Doch was bedeutet dieser Ausdruck genau und wie wirkt er sich auf den Alltag vieler Frauen aus, die einen Balanceakt zwischen Stärke und Verwundbarkeit bewältigen müssen? In diesem Blogartikel wird beleuchtet, warum es für viele Frauen so schwer ist, um Hilfe zu bitten – insbesondere im Austausch mit anderen Frauen.</p>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1748" height="1240" src="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2024/10/Selbst-ist-die-Frau.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" style="object-fit:cover;" srcset="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2024/10/Selbst-ist-die-Frau.png 1748w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2024/10/Selbst-ist-die-Frau-300x213.png 300w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2024/10/Selbst-ist-die-Frau-1024x726.png 1024w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2024/10/Selbst-ist-die-Frau-768x545.png 768w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2024/10/Selbst-ist-die-Frau-1536x1090.png 1536w" sizes="(max-width: 1748px) 100vw, 1748px" /></figure>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">„Selbst ist die Frau“ &#8211; Herkunft und Bedeutung </h3>



<p>„Selbst ist die Frau“ ist eine Abwandlung des ursprünglich männlich konnotierten Sprichworts „Selbst ist der Mann“, das auf den Wert der Eigenständigkeit und des Selbsthandelns abzielt. Im Kern bedeutet es, dass man sich nicht auf andere verlassen sollte, sondern sein Leben eigenverantwortlich in die Hand nimmt. Im Laufe der Zeit hat sich diese Redewendung gewandelt und wurde auf Frauen übertragen, um zu betonen, dass auch Frauen in der Lage sind, selbständig zu handeln, Entscheidungen zu treffen und Herausforderungen zu meistern – ohne die Hilfe eines Mannes oder anderer Personen zu benötigen.</p>



<p>Dieser Ausdruck passt in den Kontext der Emanzipationsbewegung, in der Frauen für Gleichberechtigung, berufliche Autonomie und gesellschaftliche Teilhabe kämpfen. „Selbst ist die Frau“ verkörpert den Geist der Unabhängigkeit und des Empowerments. Doch diese vermeintliche Freiheit bringt auch Herausforderungen mit sich, insbesondere, wenn es um das Thema Hilfe und Unterstützung geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Der Druck, immer stark zu sein</h3>



<p>Die Erwartung an Frauen, alles alleine zu schaffen, ist tief in vielen von uns verankert. Von klein auf wurden Mädchen dazu ermutigt, stark und unabhängig zu sein, nicht zu viel zu fordern und ihre Gefühle im Zaum zu halten. In der Berufswelt sind es die Frauen, die als „Powerfrauen“ gelobt werden, wenn sie den Spagat zwischen Karriere, Familie und persönlichen Herausforderungen meistern – und das möglichst ohne Schwächen zu zeigen.</p>



<p>Das Streben nach Stärke hat jedoch seinen Preis. Viele Frauen kämpfen mit dem Druck, immer stark sein zu müssen, und fühlen sich, als dürften sie keine Schwächen oder Unsicherheiten zeigen. Sie gehen davon aus, dass das Bitten um Hilfe als Zeichen von Schwäche ausgelegt werden könnte – insbesondere, wenn es um Kindererziehung, Haushalt oder emotionale Belastungen geht. So entsteht der Kreislauf, in dem Frauen zwar Großes leisten, sich jedoch oft allein fühlen und es ihnen schwerfällt, die eigenen Bedürfnisse offen zu kommunizieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Warum fällt es Frauen schwer, sich anderen Frauen gegenüber zu öffnen?</h3>



<p>Die Beziehung zwischen Frauen ist komplex und oft von gesellschaftlichen Erwartungen und Stereotypen geprägt. Während die Solidarität unter Frauen einen enormen Rückhalt bieten kann, gibt es leider auch Hindernisse, die den offenen Austausch erschweren:</p>



<p><strong>1. Konkurrenzdenken und Perfektionismus:</strong> Viele Frauen haben das Gefühl, sich in einer Leistungsgesellschaft ständig beweisen zu müssen – sei es beruflich, als Mutter oder im sozialen Umfeld. Das führt dazu, dass sie sich in Konkurrenz zu anderen Frauen sehen. Das Eingestehen von Schwächen könnte als Versagen interpretiert werden, was viele davon abhält, sich offen und aufrichtig auszutauschen.</p>



<p><strong>2. Scham und Schuldgefühle:</strong> Frauen meinen, alles im Griff haben zu müssen. Wer die Rolle nicht perfekt ausfüllt, fühlt sich schnell unzulänglich. Das Eingeständnis, Hilfe zu benötigen, kann von Scham begleitet sein, da es suggeriert, dass frau den eigenen oder gesellschaftlichen Erwartungen nicht gerecht wird.&nbsp;</p>



<p><strong>3. Die Angst vor Ablehnung oder Nicht-Verstanden-Werden:</strong> Die Sorge, von anderen Frauen abgewiesen oder nicht ernst genommen zu werden, spielt ebenfalls eine Rolle. Besonders in sensiblen Bereichen wie Mutterschaft, Beziehungsproblemen oder mentaler Gesundheit befürchten Frauen, dass andere sie verurteilen könnten, statt ihnen Unterstützung anzubieten.</p>



<p>All das wird paradoxerweise genau dadurch genährt, dass Frauen kaum über ihre Probleme reden und deshalb denken, wenn alle anderen das schaffen, dann schaffe ich das auch &#8211; sozusagen ein Teufelskreis.</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Der Weg zu mehr Offenheit und Unterstützung</h3>



<p>Um den Balanceakt zwischen Stärke und dem Bitten um Hilfe zu meistern, ist es wichtig, das Thema Verletzlichkeit und emotionale Offenheit neu zu denken. Hier einige Schritte, die Frauen dabei helfen können:</p>



<p><strong>Verletzlichkeit als Stärke sehen</strong><br>Schwäche zu zeigen und um Hilfe zu bitten, erfordert Mut. Es ist ein Zeichen dafür, dass die eigene Selbstreflexion vorhanden ist und jemand genau erkennt, wenn Unterstützung nötig ist. Dieser Perspektivwechsel kann helfen, die Angst vor dem Eingestehen von Schwächen zu überwinden.</p>



<p><strong>Vertrauen in das eigene Netzwerk aufbauen</strong><br>Der Austausch mit anderen Frauen kann unglaublich stärkend sein. Oftmals hilft es, sich bewusst auf den Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen zu konzentrieren und sich aktiv gegenseitig Unterstützung anzubieten. <br>Folgende Frauennetzwerke in Leipzig, die ich selbst regelmäßig besuche, kann ich daher von Herzen zum Austausch und zur Erweiterung des eigenen Netzwerkes empfehlen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://networking-queen.de/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://networking-queen.de/veranstaltungen/</a></li>



<li><a href="https://netzwerken-leipzig.de/eventkalender/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://netzwerken-leipzig.de/eventkalender/</a></li>



<li><a href="https://www.meetup.com/de-DE/acadea-frauennetzwerk-leipzig/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.meetup.com/de-DE/acadea-frauennetzwerk-leipzig/</a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list"></ul>



<p><strong>Auf gemeinsame Erfahrungen stützen</strong><br>Viele Frauen machen ähnliche Erfahrungen, sei es im Beruf, in der Familie oder im Umgang mit den eigenen Erwartungen. Diese gemeinsamen Erlebnisse bieten die Chance, sich gegenseitig zu stärken und voneinander zu lernen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Fazit</h2>



<p>Es ist wichtig zu erkennen, dass „Selbst ist die Frau“ nicht bedeuten muss, alles allein zu bewältigen. Stärke zeigt sich nicht nur in der Fähigkeit, Herausforderungen alleine zu meistern, sondern auch darin, sich Hilfe zu holen, wenn sie benötigt wird. Der Weg zu mehr Offenheit, insbesondere unter Frauen, führt über den Mut, sich selbst mit all seinen Facetten zu akzeptieren – auch mit den Schwächen. Nur so können wir gemeinsam ein Umfeld schaffen, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, anstatt uns in unnötiger Konkurrenz oder Isolation zu verlieren.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://nannettekessler.de/selbst-ist-die-frau/">Selbst ist die Frau</a> erschien zuerst auf <a href="https://nannettekessler.de">Nannette Kessler</a>.</p>
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		<title>Glaubenssätze: Die unsichtbaren Ketten brechen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nannette]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie du hinderliche Glaubenssätze überwindest Kennst du das Gefühl, als würdest du in einem unsichtbaren Netz festhängen? Irgendetwas hält dich zurück, obwohl du bereit bist, neue Wege zu gehen – sei es beruflich oder privat. Diese &#8222;unsichtbaren Ketten&#8220; sind oftmals nichts anderes als tief verwurzelte Glaubenssätze, die dich heimlich, still und leise sabotieren. Glaubenssätze sind [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">Wie du hinderliche Glaubenssätze überwindest</h2>



<p>Kennst du das Gefühl, als würdest du in einem unsichtbaren Netz festhängen? Irgendetwas hält dich zurück, obwohl du bereit bist, neue Wege zu gehen – sei es beruflich oder privat. Diese &#8222;unsichtbaren Ketten&#8220; sind oftmals nichts anderes als tief verwurzelte Glaubenssätze, die dich heimlich, still und leise sabotieren. Glaubenssätze sind wie eine Art Software, die im Hintergrund deines Lebens läuft, und sie beeinflussen, wie du denkst, fühlst und handelst. Hier die gute Nachricht – du kannst diese Ketten sprengen! In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du hinderliche Glaubenssätze entlarvst und wie du sie überwinden kannst.</p>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img decoding="async" width="1748" height="1240" src="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/11/Glaubenssaetze.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" style="object-fit:cover;" srcset="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/11/Glaubenssaetze.png 1748w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/11/Glaubenssaetze-300x213.png 300w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/11/Glaubenssaetze-1024x726.png 1024w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/11/Glaubenssaetze-768x545.png 768w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/11/Glaubenssaetze-1536x1090.png 1536w" sizes="(max-width: 1748px) 100vw, 1748px" /></figure>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">Was sind Glaubenssätze und woher kommen sie?</h3>



<p>Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Sie entstehen meist unbewusst und begleiten uns oft schon seit der Kindheit. Diese Überzeugungen formen sich aus Erfahrungen, Erlebnissen und den Einflüssen unserer Umgebung – sei es durch Familie, Freunde, Lehrer oder die Gesellschaft. Glaubenssätze sind sozusagen die Brille, durch die wir die Welt betrachten. Manche dieser Überzeugungen sind hilfreich und unterstützend (positive Glaubenssätze), andere wiederum begrenzen uns und halten uns zurück (negative Glaubenssätze), ohne dass wir es bewusst wahrnehmen.</p>



<p>Unterschätze daher nicht die Macht deiner Gedanken und damit deiner Glaubenssätze. Wir führen täglich einen inneren Dialog mit uns selbst, eine Art ständige Unterhaltung im Kopf. Dieser Dialog beeinflusst nicht nur unsere Entscheidungen, sondern auch unser Befinden, unser Selbstbewusstsein und letztlich unseren Erfolg. Hast du jemals darauf geachtet, wie du über dich denkst, also wie du mit dir selbst sprichst? Oft ist es genau diese leise und kritische Stimme, die dich zurückhält.</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">Die Kraft deiner Gedanken, egal ob positiv oder negativ</h3>



<p>Es heißt, dass der Mensch täglich zwischen 30.000 und 60.000 Gedanken hat. Studien gehen davon aus, dass davon erstaunlicherweise nur etwa drei Prozent positiv sind, während 25 Prozent negativ und 72 Prozent neutral sind (Akademie für Neuromentaltraining, 2020).&nbsp;</p>



<p>Buddha sagte einst: „Der Geist ist alles – was du denkst, das wirst du.“ Das bedeutet, dass deine Gedanken – und die Glaubenssätze, die sie formen – eine direkte Auswirkung auf dein Leben haben. Eine negative Denkweise kann wie ein Dominoeffekt wirken. Ein einziger negativer Gedanke zieht oft viele weitere nach sich. Die gute Nachricht ist, dass das auch für die positiven Gedanken gilt.</p>



<p>Wenn die Einstellung, mit der du morgens aufwachst, deinen gesamten Tag beeinflusst, dann stell dir vor, du könntest bewusst wählen, wie du dich fühlst und was du glaubst. Glaubenssätze helfen dir dabei, das <a href="https://nannettekessler.de/mindset-matters/">Mindset</a> zu entwickeln, das du brauchst, um deinen Tag positiv und kraftvoll zu gestalten. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit deinen Gedanken kannst du negative Überzeugungen erkennen und durch positive ersetzen. Denn genau wie negative Glaubenssätze gelernt wurden, können sie auch wieder verlernt werden. Es liegt in deiner Hand, die Kraft deiner Gedanken zu nutzen, um dein Leben aktiv zu verändern. Wenn du deine negativen Gedanken bewusst wahrnimmst, kannst du sie stoppen und gegen positive, unterstützende Gedanken eintauschen. Und das Beste daran? Du hast die Macht, dies jederzeit zu tun. </p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">Die Macht der Selbstreflexion</h3>



<p>Wann hast du das letzte Mal wirklich tief in dich hineingehört? Selbstreflexion ist der erste Schritt, um herauszufinden, welche Glaubenssätze dein Leben bestimmen. Setz dich mit dir selbst auseinander, stelle dir Fragen wie: &#8222;Warum glaube ich, dass ich das nicht kann?&#8220; oder &#8222;Woher kommt dieser Zweifel?&#8220; Oft wurzeln solche Gedanken in früheren Erfahrungen oder in dem, was andere über uns gesagt haben.&nbsp;</p>



<p>Stell dir deine Glaubenssätze wie Spiegel vor. Manche reflektieren ein positives Bild, andere verzerren die Realität. Je mehr du dich mit deinen Gedanken beschäftigst, desto klarer wird dieses Bild. Vielleicht entdeckst du dabei Glaubenssätze, von denen du nicht einmal wusstest, dass sie in deinem Unterbewusstsein schlummern. Es ist ein bisschen so, als würdest du einen Raum betreten, der jahrelang verschlossen war, und plötzlich erkennst du, was dort alles liegt.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Glaubenssätze erkennen</h3>



<p>Der erste Schritt, um deine hinderlichen Glaubenssätze zu verändern, ist, sie überhaupt zu erkennen. Oft sind diese Überzeugungen so tief in uns verwurzelt, dass wir sie gar nicht bewusst wahrnehmen. Sie wirken im Hintergrund, beeinflussen unsere Entscheidungen und formen unsere Wahrnehmung der Welt. Aber es gibt verschiedene Wege, diese versteckten Überzeugungen ans Licht zu bringen.</p>



<p>Ein effektiver Ansatz ist es, auf deinen inneren Dialog zu achten – auf die Selbstgespräche, die du täglich führst. Frage dich: Wie rede ich mit mir selbst? Was sage ich mir in schwierigen Momenten? Bin ich oft kritisch oder hart zu mir? Oft verraten uns diese inneren Gespräche viel über die Glaubenssätze, die uns leiten. Wenn du beispielsweise merkst, dass du in bestimmten Situationen immer wieder denkst: „Das schaffe ich nie“ oder „Ich bin nicht gut genug“, hast du bereits einen wichtigen Hinweis auf einen negativen Glaubenssatz.</p>



<p>Ein weiterer Weg, um deine Glaubenssätze zu erkennen, ist es, dir gezielt Gedanken darüber zu machen, was du über verschiedene Aspekte des Lebens glaubst. Was glaubst du über dich selbst? Über Beziehungen? Über Freundschaften oder über das Leben an sich? Was sind deine Überzeugungen in Bezug auf Erfolg, Glück oder Liebe? Nimm dir die Zeit, diese Themen durchzugehen und deine ehrlichen Antworten aufzuschreiben. Du wirst überrascht sein, wie viele Glaubenssätze dabei ans Licht kommen, die du vielleicht schon lange mit dir herum trägst.</p>



<p>Hinterfrage auch den Ursprung deiner Glaubenssätze. Woher kommen diese Überzeugungen? Sind sie vielleicht in deiner Kindheit entstanden, durch das, was du von deinen Eltern oder in der Schule gelernt hast? Haben bestimmte Erfahrungen oder Begegnungen mit anderen Menschen deine Glaubenssätze geprägt? Oft stammen unsere Überzeugungen aus prägenden Erlebnissen oder aus dem, was uns über lange Zeit hinweg gesagt wurde. Indem du verstehst, woher diese Glaubenssätze kommen, kannst du beginnen, sie zu hinterfragen und aufzulösen oder zu transformieren.&nbsp;</p>



<p>Dieser Prozess des Erkennens und Hinterfragens ist entscheidend, denn nur wenn du deine Glaubenssätze kennst und verstehst, kannst du sie bewusst verändern. Und genau hier beginnt der Weg zur Transformation.</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Negative Glaubenssätze transformieren </h3>



<p>Jetzt wird es spannend – stell dir vor, dein Kopf ist wie ein Computer, der alte, unnütze Programme laufen hat. Was machst du? Genau, du programmierst ihn um! Wenn du einmal erkannt hast, welche Glaubenssätze dir nicht mehr dienen, kannst du sie durch neue, positive Überzeugungen ersetzen. Statt „Ich kann das nicht“ könntest du dir sagen: „Ich lerne, wie es geht.“ Es ist erstaunlich, wie viel Energie allein durch eine Umformulierung freigesetzt wird.</p>



<p>Ein Beispiel: Angenommen, du glaubst, dass es zu spät ist, beruflich noch einmal neu zu starten. Frag dich: Stimmt das wirklich? Gibt es nicht viele Menschen, die genau das getan haben – und erfolgreich waren? Kennst du vielleicht jemanden, der diesen Weg gegangen ist? Anstatt dich von negativen Gedanken blockieren zu lassen, könntest du sagen: „Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um neu zu beginnen.“ Klingt das nicht viel motivierender?&nbsp;</p>



<p>Das Schöne ist, dass unser Gehirn formbar ist. Je öfter du neue, positive Glaubenssätze wiederholst, desto mehr verankern sie sich in deinem Denken. Es ist ein bisschen wie das Anlegen eines neuen Trampelpfades im Wald. Am Anfang ist der Weg noch kaum sichtbar, aber je öfter du ihn gehst, desto klarer wird er – bis er schließlich zu einem festen Teil deines Alltags wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Wie du deine neuen Glaubenssätze in deinen Alltag integrierst</h3>



<p>Du hast einen großen Schritt getan, indem du deine alten Glaubenssätze erkannt und begonnen hast, sie umzuprogrammieren. Doch wahre Veränderung braucht Zeit. Der Wandel will in dein tägliches Leben integriert werden, bis er zu einem festen Bestandteil deiner Denkweise wird – wie eine Blume, die du täglich gießt, damit sie wächst und gedeiht.</p>



<p>Der Schlüssel, um deine neuen Überzeugungen fest in deinem Alltag zu verankern, liegt darin, bewusst und kontinuierlich daran zu arbeiten. Hier eine einfache Vorgehensweise, die dir hilft, deine neuen Glaubenssätze zu festigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Visualisierung als tägliches Ritual:</strong> Nimm dir morgens ein paar Minuten Zeit und stell dir vor, wie dein Leben aussehen wird, wenn deine neuen Überzeugungen vollständig Realität geworden sind. Spüre die positiven Emotionen, die damit einhergehen. Diese Visualisierung stärkt nicht nur deine neuen Gedanken, sondern aktiviert auch positive Gefühle, die dich durch den Tag begleiten.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Affirmationen nutzen: </strong>Schreibe dir deine neuen Glaubenssätze auf – kurz, prägnant und positiv formuliert. Hänge sie dort auf, wo du sie oft siehst: am Spiegel, am Kühlschrank oder als Notiz in deinem Handy. Lies sie laut vor, am besten mehrmals täglich. Durch die Wiederholungen verankerst du sie tief in deinem Unterbewusstsein. Mach das zu einer festen Routine, zum Beispiel gleich morgens oder abends vor dem Schlafengehen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Achtsamkeit praktizieren:</strong> Während des Tages, besonders in herausfordernden Situationen, halte kurz inne und frage dich: „Welche Gedanken kommen gerade auf? Sind sie mir dienlich?“ Wenn du feststellst, dass du in alte Denkmuster zurückfällst, nutze diesen Moment, um bewusst deine neuen Überzeugungen ins Spiel zu bringen. So trainierst du dich, alte Denkgewohnheiten zu durchbrechen und deine neuen Glaubenssätze zu stärken.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Teil-Erfolge feiern:</strong> Würdige auch die kleinen Fortschritte. Es müssen keine riesigen Erfolge sein – auch die kleinsten Schritte zählen! Hast du heute bewusst einen negativen Gedanken durch einen positiven ersetzt? Hast du dich in einer stressigen Situation daran erinnert, dass du fähig bist und die Kontrolle hast? Schreib es auf und feiere diese Momente. Dadurch verstärkst du den Effekt, was dich darin motiviert, damit weiterzumachen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unterstützung suchen:</strong> Umgib dich mit Menschen, die dich auf deinem Weg bestärken. Suche gezielt den Austausch mit Freunden, Kollegen oder Mentoren, die an deinen Fortschritt glauben. Auch das Teilen deiner neuen Überzeugungen mit anderen hilft, sie stärker zu verinnerlichen. Du bist nicht allein auf dieser Reise – gemeinsam mit anderen fällt es oft leichter, dranzubleiben.</li>
</ul>



<p>Wenn du diese Schritte in deinen Alltag integrierst, wirst du feststellen, dass der Wandel nicht nur eine Momentaufnahme ist. Deine neuen Glaubenssätze werden nach und nach zu einer tief verwurzelten Lebensweise, die zu einem nachhaltigen, positiven Lebensgefühl führt, das dich dauerhaft stärkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Fazit</h2>



<p>Deine hinderlichen Glaubenssätze zu erkennen, sie umzuformulieren und positive Veränderungen in dein Leben zu integrieren, ist nicht immer einfach, aber es ist unglaublich befreiend. Es geht darum, die unsichtbaren Ketten zu sprengen, die dich zurückhalten, und mutig den ersten Schritt in eine neue Richtung zu gehen. Dein Denken bestimmt, wie du die Welt siehst – und du hast die Macht, deine Gedanken und damit deine Welt bewusst zu gestalten. Erkenne die Kraft, die in dir steckt, und nutze sie, um dein Leben in die Hand zu nehmen. </p>



<p>Wenn du nicht allein hinter deine negativen Glaubenssätze kommst und dabei Unterstützung brauchst, dann buche dir ein kostenfreies unverbindliches Erstgespräch und wir schauen, wie wir zueinander passen und wie ich dich bestmöglich unterstützen kann.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://nannettekessler.de/kontakt/#kalender">Vereinbare ein kostenfreies Erstgespräch</a></div>
</div>



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		<title>Die stille Krise &#8211; Midlife-Crisis bei Frauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nannette]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 14:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Midlife-Crisis bei Frauen ist für diese eine Herausforderung, die oft unbeachtet bleibt und doch viele Frauen betrifft. Somit wird sie auch als stille Krise bezeichnet, da sie auch öffentlich kaum thematisiert wird. Frauen haben in dieser Phase häufig das Gefühl, dass sie ihre Anliegen nicht artikulieren oder ihre Gefühle nicht teilen können, aus Angst [&#8230;]</p>
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<p>Die Midlife-Crisis bei Frauen ist für diese eine Herausforderung, die oft unbeachtet bleibt und doch viele Frauen betrifft. Somit wird sie auch als stille Krise bezeichnet, da sie auch öffentlich kaum thematisiert wird. Frauen haben in dieser Phase häufig das Gefühl, dass sie ihre Anliegen nicht artikulieren oder ihre Gefühle nicht teilen können, aus Angst davor, als unangemessen oder schwach betrachtet zu werden. Sie müssen mit vielen Herausforderungen gleichzeitig umgehen, wie beispielsweise der Pflege von Kindern und Eltern, der Bewältigung von beruflichen Herausforderungen oder der Belastung durch eine Beziehung.<br><br>In diesem Blogartikel möchte ich auf Ursachen und Auslöser eingehen sowie Wege aufzeigen, wie Frauen die Midlife-Crisis bewältigen und sogar als Chance nutzen können.</p>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img decoding="async" width="1748" height="1240" src="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/04/Midlife_Crisis.png" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="" style="object-fit:cover;" srcset="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/04/Midlife_Crisis.png 1748w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/04/Midlife_Crisis-300x213.png 300w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/04/Midlife_Crisis-1024x726.png 1024w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/04/Midlife_Crisis-768x545.png 768w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2023/04/Midlife_Crisis-1536x1090.png 1536w" sizes="(max-width: 1748px) 100vw, 1748px" /></figure>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">Was ist eine Midlife-Crisis?</h2>



<p>Die Midlife-Crisis ist eine Phase, in der Menschen eine tiefe Unzufriedenheit und Unsicherheit erleben. Sie haben oft das Gefühl, dass sie sich in einer Sackgasse befinden oder dass ihr Leben nicht den Erwartungen entspricht, die sie an sich selbst hatten. Gedanken wie, im Leben etwas verpasst zu haben oder dass der Zug jetzt ohne sie abgefahren ist, stehen auf der Tagesordnung.<br><br>Diese Phase tritt oft in der Lebensmitte auf und kann zwischen ein paar Monaten und mehreren Jahren andauern. Frauen können sich in dieser Zeit besonders verletzlich fühlen, da sie mit vielen Veränderungen und Herausforderungen konfrontiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Wann betrifft Frauen die Midlife-Crisis?</h2>



<p>Die Midlife-Crisis tritt bei Frauen typischerweise zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr auf, wobei das Durchschnittsalter etwa bei 45 Jahren liegt. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jede Frau anders ist und dass die Midlife-Crisis nicht unbedingt in einem bestimmten Alter oder zu einem bestimmten Zeitpunkt auftritt.<br><br>Einige Frauen erleben die Midlife-Crisis in ihren 30ern oder sogar früher, weil sie ihre biologische Uhr ticken hören. Andere werden erst in ihren 40ern oder 50ern damit konfrontiert, wenn die Kinder aus dem Haus sind, sie im Job keine Erfüllung finden oder einfach nach einer neuen Herausforderung suchen.<br><br>Es kommt der Moment, an dem fast jede Frau auf ihr bisheriges Leben schaut und den Sinn darin sucht. Ganz zu schweigen davon, dass in der zweiten Lebenshälfte das Älterwerden und die Wechseljahre näher rücken. Und es wird ihnen bewusst, dass die verbleibende Lebenszeit endlich ist und die Zeit, um die wahren Träume zu verwirklichen, limitiert ist.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Ursachen und Auslöser der Midlife-Crisis bei Frauen</h2>



<p><strong>→</strong> <strong>Veränderungen im Lebenszyklus:</strong> Der Beginn der Menopause oder der Eintritt in die Lebensmitte können Frauen ihre eigene Sterblichkeit und das Gefühl der Vergänglichkeit stärker wahrnehmen lassen. Dies kann zu Unsicherheit und Verwirrung führen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Berufliche Veränderungen: </strong>Der Verlust des Jobs oder die Sackgasse in der Karriere können dazu führen, dass sie sich fragen, ob sie ihr Leben in die richtige Richtung lenken und ob ihr Beruf ihre wahre Berufung ist.<br><br><strong>→</strong> <strong>Veränderungen in Beziehungen: </strong>Es kann zu einer Krise in Partnerschaft oder Ehe kommen und damit zu Scheidung oder den Beginn einer neuen Beziehung. Dies kann dazu führen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche in Frage stellen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Familienangelegenheiten:</strong> Vielleicht steht die Pflege von älteren Eltern an oder Kinder, die aus dem Haus sind, müssen trotzdem weiter betreut werden. Dies kann zu einem Gefühl der Überforderung und des Drucks führen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Der Wunsch nach Veränderung:</strong> Frauen können den Wunsch verspüren, ihr Leben zu verändern oder neue Dinge auszuprobieren. Dies kann dazu führen, dass sie ihr Leben und ihre Entscheidungen in Frage stellen und nach neuen Möglichkeiten suchen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Wechsel in eine neue Lebensphase: </strong>Wenn die Kinder aus dem Haus sind, leiden manche Frauen am Empty Nest Syndrom und versuchen nach der Trauerphase über den Auszug der Kinder ihr Leben neu zu sortieren.<br><br>Frauen in der Mitte ihres Lebens stehen oft unter hohem Druck, eine perfekte Balance zwischen Beruf und Familie zu finden. Viele Frauen fühlen sich verunsichert, da sie das Gefühl haben, in der Gesellschaft nicht mehr gebraucht zu werden.<br><br>Sie haben das Gefühl, dass sie nicht mit anderen Menschen über ihre Schwierigkeiten sprechen können. Hinzu kommt, dass gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder oft dazu führen, dass Frauen ihre Bedürfnisse und Wünsche unterdrücken und sich darauf konzentrieren, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Das alles macht die Midlife-Crisis von Frauen zu einer stillen Krise.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Symptome und Anzeichen der Midlife-Crisis bei Frauen</h2>



<p><strong>→</strong> <strong>Unzufriedenheit mit dem Leben: </strong>Frauen in der Mitte des Lebens können das Gefühl haben, dass sie noch nicht alles erreicht haben, was sie wollten, und dass sie nicht dort sind, wo sie sein sollten. Sie machen sich Sorgen, ob sie ihre Ziele noch erreichen werden. Vielleicht fühlt es sich an, als ob es auf beruflicher und/oder privater Ebene stagniert, begleitet von einer Angst vor der unbekannten Zukunft und den sich täglich wiederholenden Routinen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Verlust von Interesse und Leidenschaft:</strong> Frauen können das Interesse an Dingen verlieren, die ihnen früher wichtig waren, z.B. an ihrem Job, ihren Hobbys oder ihrer Beziehung. Sie können das Gefühl haben, dass ihr Leben langweilig geworden ist und dass sie etwas Neues und Aufregendes brauchen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Stimmungsschwankungen:</strong> Frauen können plötzlich emotional instabil werden und in Stimmungsschwankungen geraten. Sie können das Gefühl haben, dass sie nicht wissen, wer sie sind oder was sie wollen.<br><br><strong>→</strong> <strong>Ängste und Unsicherheiten:</strong> Frauen können Angst davor haben, dass sie älter werden und dass sie ihre Jugend und Schönheit verlieren. Sie können sich auch unsicher über ihre Beziehung oder ihren Lebensweg fühlen. Der Mangel an Einfluss, beständige Entwicklung und der Vergleich mit der jüngeren und schnelleren Generation führen zu einem Gefühl der Ohnmacht.<br><br><strong>→</strong> <strong>Hormonelle Veränderungen:</strong> Während der Wechseljahre kann es vorkommen, dass Frauen sich müde und niedergeschlagen fühlen. Der Rückgang des Östrogenspiegels kann zudem zu körperlichen Beschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen führen, die wiederum die Stimmung beeinträchtigen können.<br><br>Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Frauen eine Midlife-Crisis durchmachen und dass diese Symptome auch andere Ursachen haben können. Wenn du dir Sorgen um deine Gesundheit oder dein Wohlbefinden machst, oder wenn in dieser Lebensphase starke körperliche und psychische Symptome auftreten, ist angeraten, Hilfe bei einem Arzt oder Therapeuten zu suchen.<br></p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Tipps für Frauen in der Midlife-Crisis</h2>



<p>Es gibt einige Strategien und Maßnahmen, die dir helfen können, wieder in deine Balance zu kommen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.<br><br>💎 <strong>Reflektion: </strong>Nimm dir Zeit, um über dein Leben nachzudenken. Schreib auf, wofür du dankbar bist, was du bisher erreicht hast und worauf du stolz bist. Lies hierzu auch meinen Blogartikel: <a href="https://nannettekessler.de/inventur-deines-lebens-aller-anfang-bist-du/">Inventur deines Lebens &#8211; Aller Anfang bist du</a>!<br><br>💎 <strong>Soziale Unterstützung &#8211; Sprich mit Vertrauenspersonen: </strong>Oft hilft es schon, wenn man sich aussprechen kann und jemanden hat, der zuhört und versteht. Das kann eine Freundin, ein Familienmitglied oder auch eine professionelle Coachin oder Therapeutin sein.<br><br>💎 <strong>Beziehungen stärken: </strong>Konzentriere dich auf deine Beziehungen und pflege diese. Verbring Zeit mit deinen Lieben und sprecht offen und ehrlich miteinander. Versuche  nicht, alles mit dir selbst auszumachen und allein zu schaffen. Du wirst deine Kraftreserven noch brauchen, denn die Veränderungen in der  Lebensmitte sind ein Marathon und kein Sprint.<br><br>💎 <strong>Neues ausprobieren:</strong> Vielleicht hast du in deinem Leben schon immer mal etwas Neues ausprobieren wollen, es aber bisher nicht getan. Nutze die Chance und entdecke neue Seiten an dir. Brich aus deiner Komfortzone aus. Reise, lerne eine neue Sprache, besuch ein Seminar oder beginne ein neues Hobby.<br><br>💎 <strong>Selbstfürsorge &#8211; Achte auf deine Gesundheit:</strong> In dieser Lebensphase ist es besonders wichtig, gut auf sich zu achten. Achte auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung. Sorge für dich, achte auf deine Gesundheit und gönne dir Entspannung sowie Ruhepausen.<br><br>💎 <strong>Setze dir Ziele:</strong> Überlege dir, was du in den nächsten Jahren erreichen möchtest und setze dir realistische Ziele. Das gibt dir ein Gefühl von Kontrolle und hilft dir, dich auf etwas zu fokussieren. Informiere dich dazu weiter zu meinen <a href="https://nannettekessler.de/coaching/">Coachings</a>.<br><br>💎 <strong>Verändere deine Einstellung:</strong> Versuche, deine Krise als Chance zu sehen und dich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren. Vielleicht öffnet sich dir dadurch eine Tür zu neuen Möglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Die Midlife-Crisis als Chance sehen</h2>



<p>Obwohl eine Midlife-Crisis für viele Frauen eine belastende Phase darstellt, kann sie auch eine Chance für Veränderung und persönliches Wachstum sein. Die Krise kann dazu führen, dass du dich selbst besser kennen lernst und deine Bedürfnisse und Wünsche klarer formulieren kannst. Du kannst dich von gesellschaftlichen Erwartungen und Rollenbildern lösen und deinen eigenen Weg gehen. Vielleicht entdeckst du auch neue Potenziale und Fähigkeiten an dir, die dir bisher verborgen geblieben waren.<br><br>Somit kann die Krise in der Lebensmitte auch anders aussehen und nicht jede Frau empfindet sie gleich schlimm. Sie kann durchaus einen Sinn haben und einen Zweck erfüllen. Denn nur wenn du feststellst, was genau dich unglücklich und unzufrieden macht, kannst du etwas daran ändern. Vielleicht nimmst du die Krise nur als Sehnsucht wahr, dich noch mehr zu verwirklichen, deinen Job zu wechseln, die Beziehung zu deinem/r Partner/in zu hinterfragen oder dich für Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung zu entscheiden.<br><br>Manche Frau sieht die Lebensmitte einfach als Umbruch und die damit verbundene Notwendigkeit sowie Möglichkeit, Altes loszulassen und Neues vertrauensvoll und zuversichtlich zu begrüßen. Versuche auch gern, deine Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten und schau auf die positiven Aspekte in deinem Leben. Sei dankbar für das, was du hast. Frag dich, was davon genau jetzt hilfreich für dich ist und was du zusätzlich noch brauchst, um die Chance, die der Umbruch in der Lebensmitte mit sich bringt, optimal für dich zu nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Fazit</h2>



<p>Eine Midlife-Crisis ist eine Phase, die viele Frauen in ihrer Lebensmitte durchlaufen. Sie ist geprägt von Verunsicherung, Selbstzweifeln und dem Gefühl, in einer Sackgasse zu stecken. Ursachen sind oft gesellschaftliche Erwartungen und Rollenbilder sowie biologische Veränderungen im Körper. Doch die Krise kann auch eine Chance sein, sich neu zu orientieren und persönlich zu wachsen. Mit Strategien wie dem Austausch mit Vertrauenspersonen, dem Entdecken neuer Hobbys und Interessen, der Achtsamkeit auf die eigene Gesundheit, der Setzung von Zielen und einer positiven Einstellung kann die Krise bewältigt werden. Es liegt an uns selbst, wie wir mit dieser Herausforderung umgehen und welche Potenziale wir aus ihr schöpfen.<br><br>Wenn du den Weg nicht allein gehen möchtest und Unterstützung brauchst, erst einmal herauszufinden, was dir jetzt wichtig ist, wer du überhaupt bist und was du in deinem Leben noch erreichen möchtest, dann buche dir ein kostenfreies unverbindliches Erstgespräch und wir schauen, wie wir zueinander passen und wie ich dich bestmöglich unterstützen kann.</p>



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		<title>Empty Nest Syndrom: Wenn die Kinder das Haus verlassen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nannette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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		<category><![CDATA[empty Nest Syndrom Erfahrungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und plötzlich ist es still, &#8230; die Tür fällt ins Schloss und wirkt wie ein Symbol für das Ende des gemeinsamen Lebensabschnittes mit deinem Kind. Im Grunde ist der Auszug von Geburt an klar, aber wirklich darauf vorbereitet sind wir nicht. Daher trifft es manche wie ein Schlag und sie geraten in eine Sinnkrise. Die [&#8230;]</p>
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<p>Und plötzlich ist es still, &#8230; die Tür fällt ins Schloss und wirkt wie ein Symbol für das Ende des gemeinsamen Lebensabschnittes mit deinem Kind. Im Grunde ist der Auszug von Geburt an klar, aber wirklich darauf vorbereitet sind wir nicht. Daher trifft es manche wie ein Schlag und sie geraten in eine Sinnkrise. Die gute Nachricht ist, du bist damit nicht allein und es gibt dafür sogar einen Namen &#8211; Empty Nest Syndrom.</p>


<figure class="wp-block-post-featured-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1280" src="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2022/11/Schaukel_Empty_Nest_Syndrom.jpg" class="attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image" alt="empty Nest Syndrom" style="object-fit:cover;" srcset="https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2022/11/Schaukel_Empty_Nest_Syndrom.jpg 1920w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2022/11/Schaukel_Empty_Nest_Syndrom-300x200.jpg 300w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2022/11/Schaukel_Empty_Nest_Syndrom-1024x683.jpg 1024w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2022/11/Schaukel_Empty_Nest_Syndrom-768x512.jpg 768w, https://nannettekessler.de/wp-content/uploads/2022/11/Schaukel_Empty_Nest_Syndrom-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-bottom:20px">Was ist das Empty Nest Syndrom?</h2>



<p>Das Empty Nest Syndrom ist im Grunde alles, was mit dem Gefühlschaos rund um den Auszug des Kindes zu tun hat. Sozusagen der Übergang von der aktiven in die passive Mutterrolle, wobei der “plötzliche” Wegfall des aktiven Parts bei vielen Frauen eine emotionale Leere hinterlassen kann. Hinzu kommt, dass der Auszug der Kinder meist mit dem Einsetzen der Wechseljahre zusammenfällt, was das Wechselbad der Gefühle noch verstärken kann.<br><br>Das leere Nest bedingt eine große Umstellung der Lebensumstände, was sich auch emotional, psychisch und sozial auf die Mutter auswirkt. Mittlerweile gilt diese Zeit der gravierenden Veränderungen als normale Lebenskrise, die mit Traurigkeit, Einsamkeit, Verlassenheit und Ängsten einhergeht. Oftmals ist es nur eine Phase, die je nach Umgang damit bis zu zwei Jahre andauern kann.<br><br>Im Falle einer sich daraus entwickelnden Depression oder Abhängigkeitserkrankung ist jedoch eine Therapie angeraten. Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit oder Antriebslosigkeit sowie eine nicht enden wollende Traurigkeit sind ernstzunehmende Warnsignale.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Ursachen für das Empty Nest Syndrom</h2>



<p>Die offensichtliche Ursache ist natürlich der Auszug des Kindes, der gefühlt erst einmal das gesamte Gefüge durcheinander bringt, was wiederum eine Auseinandersetzung mit der Situation und eine Neuordnung nach sich zieht.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>→</strong> Ende eines Lebensabschnittes</h3>



<p>Das besondere am Ende dieses Lebensabschnittes ist, dass es für die Kinder der Anfang von etwas abenteuerlich anmutendem Neuen ist, etwas, was sie mehr oder weniger allein für sich erleben. Die Mutter jedoch bleibt im gewohnten Umfeld, indem sich das Fehlen der Kinder jeden Tag sehr deutlich zeigt. Der aktive Teil der Mutterrolle ist vorbei.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>→</strong> Wegfallen eines Lebensinhaltes</h3>



<p>Auch wenn die Kinder mit zunehmendem Alter immer unabhängiger werden, so&nbsp;war der Alltag bisher geprägt von allem, was mit ihnen zu tun hatte. Das fällt beim Auszug der Kinder weg und führt zu einem Gefühl der Leere.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>→</strong> Veränderung</h3>



<p>Das leere Nest führt nicht nur zu einer Neustrukturierung des Alltags und zum Entwickeln neuer Gewohnheiten. Gerade für Frauen bedeutet das mitunter eine anspruchsvolle und teilweise schmerzhafte Auseinandersetzung mit Themen wie: die neue Rolle als Frau, wenn die aktive Mutterrolle wegfällt, die Wechseljahre, das Älter werden und das Altern der eigenen Eltern.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>→</strong> Gefühl des Verlassen werden</h3>



<p>Auch wenn es ein natürlicher Prozess ist, dass die Kinder ab einem bestimmten Alter ausziehen, fühlt sich dieser Ablöseprozess an, wie verlassen zu werden. Wir werden auf uns selbst zurückgeworfen, bleiben zurück, sind allein und vielleicht sogar einsam. Die gemeinsame Zeit ist vorbei und jetzt ist alles anders.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>→</strong> Sorge</h3>



<p>Bis eben waren die Kinder noch zu Hause und wir konnten sie beschützen und Einfluss nehmen, wenn es notwendig war. Jetzt gehen sie ihren eigenen Weg, machen ihre eigenen Erfahrungen und übernehmen Verantwortung für ihr Leben. Da kommt natürlich die Frage auf, ob sie gut genug vorbereitet sind und das auch alles allein schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">5 Tipps, wie du mit dem Empty Nest Syndrom umgehen kannst</h2>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size" style="margin-top:10px;margin-bottom:10px">Tipp 1: Nimm dir Zeit für Abschied und Trauer</h3>



<p>Die Kinder ins eigene Leben ziehen zu lassen und von der gemeinsamen Zeit Abschied zu nehmen, bringt Schmerz und Trauer mit sich. Schau wie es in dir aussieht und höre in dich hinein: Wie geht es mir? Was passiert mit mir während mich das Empty Nest Syndrom packt? Was tut mir gut? Was ist hilfreich für mich?<br>Nimm dir Zeit für diesen Prozess und lass die Gefühle zu, sie sind ja sowieso da.&nbsp;</p>



<p>Hilfreich ist dabei, die vier Trauerphasen bewusst zu durchleben:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nicht-wahrhaben-Wollen:</strong> Gedanken an die Endgültigkeit des Auszugs und damit das Ende des gemeinsamen Lebensabschnittes werden verdrängt. Es gibt ja noch einiges hin und her zu räumen und der nächste Besuch ist auch schon geplant.</li>
</ol>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li><strong>Aufbrechende Emotionen:</strong> Der Gefühlscocktail fängt an zu wirken. Von Traurigkeit bis hin zu diversen Ängsten zeigt sich vielleicht auch Ärger, weil das Kind “schon so früh” ausgezogen ist.</li>
</ol>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li><strong>Suchen und Sich-Trennen:</strong> Hier findet z. B. ein Ausloten des regelmäßigen Kontakts statt. Wie viel Distanz schaffst du als Mutter zu wahren und wie viel Nähe brauchen die Kinder?</li>
</ol>



<ol start="4" class="wp-block-list">
<li><strong>Neuer Selbst- und Weltbezug:</strong> Die neue Realität wird akzeptiert und langsam kehrt innerer Frieden ein. Es beginnt die Zeit der eigenen Neuentdeckung und der Bewusstwerdung, was für einen selbst wieder möglich ist &#8211; es beginnt die Zeit für neue Projekte oder die Verwirklichung leicht verstaubter Träume.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size" style="margin-top:10px;margin-bottom:10px">Tipp 2: Mache dir die Veränderung bewusst</h3>



<p>Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere oder besser gesagt, erst wenn eine Tür geschlossen wird, kann sich auch eine andere öffnen.<br><br>Nimm die Veränderung deiner Lebenssituation bewusst wahr und setze dich mit den neuen Gegebenheiten auseinander. Gib deiner Trauer den notwendigen Raum, sorge gut für deine Bedürfnisse und richte dich Schritt für Schritt in Richtung Neuanfang aus.<br><br>Wer willst du sein, wenn du nicht (aktiv) Mutter bist? Hast du noch Ziele, die du aus den Augen verloren hast und jetzt verwirklichen könntest? Möchtest du dich vielleicht noch einmal beruflich verändern?</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size" style="margin-top:10px;margin-bottom:10px">Tipp 3: Nutze deinen neuen Freiraum und finde neue sinnstiftende Projekte</h3>



<p>Eines der Projekte, welches viele Mütter wohl als erstes angehen, ist die Inanspruchnahme und Umgestaltung des Kinderzimmers. Ob Büro, Hobbyraum, Gästezimmer oder Rückzugsort, es findet sich bestimmt eine neue Verwendung für das leer stehende Zimmer. Die Umgestaltung kannst du ja auch mit deinem Kind absprechen, damit es sich nicht ganz so überrumpelt fühlt.<br><br>Nutze deinen neu gewonnenen Freiraum für dich, für all das, was du schon immer mal machen wolltest: schaffe dir ein neues Hobby, lerne eine Sprache oder Fotografieren, besuche Konzerte, Theater, Kunstausstellungen oder plane den nächsten Kurztrip. Stelle dich den Herausforderungen deines neuen Lebensabschnittes und gestalte ihn nach deinen Vorlieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size" style="margin-top:10px;margin-bottom:10px">Tipp 4: Schaffe dir neue Routinen</h3>



<p>Der Alltag war bisher nach den Kindern ausgerichtet und nach deren Auszug hast du die Möglichkeit, dir deinen Tag nach deinem Rhythmus einzuteilen. Besinne dich wieder auf dich und deine Bedürfnisse und gönne dir Zeit für dich, was dir wiederum hilft, mit deinem Abschiedsschmerz und deiner Trauer umzugehen.<br><br>Vielleicht hast du jetzt die Möglichkeit, den Tag ruhiger zu beginnen und dir eine Morgenroutine zu schaffen. Vielleicht ergibt sich ein regelmäßiges Kaffee-Treffen mit Freundinnen oder du hast wieder mehr Zeit zum Lesen. Schau, was dir gut tut und richte deinen neuen Lebensabschnitt danach aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size" style="margin-top:10px;margin-bottom:10px">Tipp 5: Gib der Beziehung zu deinem Kind eine neue Qualität</h3>



<p>Hier kommt wohl die Sache mit den Wurzeln und Flügeln in all ihrer Präsenz auf den Tisch. Den Kindern die Wurzeln zu geben, war definitiv der leichtere Teil. Doch jetzt kommen die Flügel dazu und damit auch deine Chance, der Beziehung zu deinem Kind eine neue Qualität zu geben. Dafür braucht es auf jeden Fall Klarheit über deinen Freiraum und den deines Kindes &#8211; ihr wechselt vom Zusammenleben zum sich gegenseitig besuchen und könnt einen regelmäßigen Kontakt aufbauen.<br><br>Meist verbessert sich die Mutter-Kind-Beziehung allein durch die räumliche Trennung. Der Alltagsstress innerhalb des ehemals gemeinsam bewohnten Zuhause fällt weg und Mütter und Kinder entscheiden sich, wann und wie sie Zeit miteinander verbringen.<br><br>Gib deinem Kind auch die Chance, eigene Entscheidungen zu treffen und eigene Fehler zu machen. Auch wenn du es noch so sehr beschützen willst, ab jetzt ist weniger mehr. Da hilft ein nicht gegebener “guter Rat” oftmals mehr als ein gegebener.</p>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:40px;margin-bottom:20px">Fazit</h2>



<p>Wenn die Kinder ausziehen, verändert sich viel für die Mutter. Der gemeinsame Lebensabschnitt mit dem Kind ist zu Ende und für Mütter und Kinder beginnt eine neue Zeit, die mit gemischten Gefühlen wahrgenommen wird. Es heißt loslassen und etwas Neues begrüßen, nahezu gleichzeitig.<br><br>Nimm dir Zeit für den Übergang, betrauere das Ablösen und sieh das leere Nest als Chance, das Beste aus deinem neuen Lebensabschnitt zu machen und ihn nach deinen Vorstellungen zu gestalten. <br><br>Ich möchte dir Mut machen, dich deiner neuen Herausforderung zu stellen und zeige dir einen Weg, wie du mit den Veränderungen, die ein leeres Nest mit sich bringt, umgehen kannst. Gern begleite ich dich bei deinem nächsten Schritt und unterstütze dich dabei, dir neue Ziele zu setzen und diese auch zu verwirklichen. Vereinbare gern ein Kennenlerngespräch und du bist der Neugestaltung deines neuen Lebensabschnittes schon einen Schritt näher.</p>



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